© by Elfie Haupt, alle Rechte vorbehalten,Website Gestaltung by G. Berndl, URL: http://www.gdhportal.com

Elfie Haupt

Beitrag des Monats

Auf Google Lesezeichen postenAuf Facebook teilenAuf Twitter teilenAuf Delicious teilenAuf Digg teilenAuf LiveJournal teilen

Ja, Sie haben ganz richtig gelesen! Eines der Highlights in Potsdam ist nicht nur für mich das holländische Viertel, inmitten der wunderschönen Altstadt gelegen.

Ab 1734 entstanden die schmucken zweistöckigen Ziegelhäuser in vier Karrees für holländische Einwanderer, die aus ihrer Heimat die besonderen Kenntnisse besaßen, auf dem sandigen märkischen Boden Häuser auf Pfählen zu bauen.

Der Soldatenkönig, Vater Friedrichs des Großen, wollte, dass sich die Holländer in Potsdam wohlfühlen und heimisch werden. Auf diese Weise sollten ihnen die Häuser ein heimatliches Gefühl vermitteln und Heimweh verblassen lassen.


Heutzutage ist das Viertel überaus beliebt bei Einheimischen wie Gästen, in den kleinen Geschäften und vielfältigen Lokalen gibt es alles, was das Herz begehrt, es macht Spaß dort zu bummeln und einzukaufen.

Im Frühjahr findet das Tulpenfest statt, zu welchem Besucher von überall her in die Stadt strömen. Es gibt Tulpen in allen Farben zu erstehen, Delfter Porzellan und holländische Spezialitäten für verwöhnte Gaumen, auch weht einem der Duft frischer Poffertjes entgegen.

Am südlichen Rand des Viertels, am Bassinplatz, liegt die St. Peter und Paul Kirche. Ihr schlanker Campanile ist eines der Wahrzeichen Potsdams. Gleich um die Ecke, direkt am Nauener Tor, kann man im berühmten Café Heider einkehren und es sich gut gehen lassen. Kuchen und Speisen sind wärmstens zu empfehlen.

Im Neuen Garten am Heiligen See sind das Marmorpalais und die Gebäude für die Bediensteten ebenfalls im holländischen Stil errichtet worden.


Ein Besuch im bezaubernden kleinen Holland von Potsdam bleibt unvergesslich…


© Elfie Haupt


Ein Hauch von Holland in Potsdam...